Top Info Dezember Woche 52

Sieben Steilküsten nur für Schwindelfreie

Am Abgrund 

Der Skywalk am Cabo Girão gehört zu den spektakulärsten Sehenswürdigkeiten auf Madeira. Bild: cabogirao.com

Sie üben eine magische Anziehungskraft aus und lassen einen vor Ehrfurcht erschaudern. Die spektakulärsten Klippen von Rügen bis Hawaii.

Während manche Steilküsten vielbesuchte Attraktionen sind, lassen sich andere nur schwer erobern. Es geht los mit der Unzugänglichsten:

Hawaii-Insel Kauai: Na Pali Coast

Sie gilt als die schönste und zugleich unzugänglichste Steilküste der Welt. Bis zu 1200 Meter hoch ragen die smaragdgrün bewachsenen Klippen an der Westküste der Insel Kauai in den Himmel. Tief eingeschnittene Täler zur Landseite hin zerteilen die Bergrücken. Die bizarr geformten Vulkanberge mit ihren Höhlen, Wasserläufen und Wasserfällen sowie die urzeitlich anmutende Vegetation lassen die Na-Pali-Küste wie ein Naturwunder wirken. Auf einem 18 Kilometer langen Wanderpfad kann man sich der Küste zu Fuss nähern. Eher zu empfehlen sind Helikopter-Rundflüge oder abendliche Ausflugstouren mit dem Schiff, die wegen hohen Wellengangs jedoch oft ausfallen. Die Na Pali Coast, angestrahlt von der untergehenden Sonne, ist ein Gänsehaut-Erlebnis der intensiven Art.

Auf einem 18 Kilometer langen Wanderpfad kann man sich der Na Pali Coast zu Fuss nähern. Bild: gohawaii.com

Rügen: Die Kreidefelsen

Die interessanteste Küstenlandschaft Deutschlands erstreckt sich über rund 15 Kilometer im Nordosten der Halbinsel Jasmund. Bis zu 120 Meter erheben sich die Kreidefelsen. Der bekannteste ist ein Felsvorsprung namens Königsstuhl. Die beste Sicht darauf hat man von der nahe gelegenen Balustrade der Viktoria-Sicht oder vom steinigen Ostseeufer, das 118 Meter tiefer liegt und über rund 500 Stufen Abstieg erreicht werden kann. Nicht minder berühmt sind die Wissower Klinken, die 2005 teilweise einstürzten. Sie galten als Vorlage des berühmten Gemäldes «Kreidefelsen auf Rügen» von Caspar David Friedrich, was später allerdings angezweifelt wurde.

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